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Verwerfungen

Martin Schepers widmet sich in seinen letzten Projekten dem Themenkomplex der industriellen Nutzung und Erkundung unserer Welt. Dabei überträgt er die wirtschaftlichen Kontexte von Kraftwerken, Tagebauen oder Containerschiffen in Zeichnungen und Installationen auf eine metaphysische Abstraktionsebene. Indem er deren Strukturelemente nachahmt und dekonstruiert, kehrt er die darin enthaltenen Bedingungen einer poetischen Weltbetrachtung hervor. Er findet das potentiell Sublime in der Deklination eines Schiffsrumpfes oder den Schichtungen eines Kohleabbaugebietes. Pressetext Haus am Lützowplatz, 2014